Glossar
Arbeitskultur

Die gemeinsamen Werte, Überzeugungen und Verhaltensweisen, die die Zusammenarbeit der Menschen in einer Organisation prägen. Quelle: Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA).

Change-Management

Ein strukturierter Ansatz für den Übergang von Einzelpersonen und Organisationen vom aktuellen zum gewünschten Zustand.

Co-Design

Eine kollaborative Methode, bei der Mitarbeitende und Stakeholder gemeinsam Programme, Dienstleistungen oder Prozesse gestalten.

Digitale Inklusion

Sicherstellen, dass alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Hintergrund oder digitalen Kenntnissen, Zugang zu digitalen Technologien haben und diese effektiv nutzen können. Quelle: Europäische Kommission, Digitaler Kompass 2030 (2021).

Employee Net Promoter Score (eNPS)

Eine einfache Kennzahl, die die Mitarbeiterzufriedenheit misst, indem sie fragt, wie wahrscheinlich es ist, dass sie ihren Arbeitsplatz weiterempfehlen würden. Wird zur Bewertung des Engagements und des Betriebsklimas verwendet.

EQAVET

Der Europäische Referenzrahmen für Qualitätssicherung, der Indikatoren, Überprüfungszyklen und Leitlinien für den Aufbau einer Qualitäts- und Lernkultur innerhalb von Organisationen bereitstellt.

ESG (Environmental, Social and Governance)

Ein Rahmenwerk zur Bewertung, wie Organisationen mit Umweltauswirkungen, sozialer Verantwortung und ethischen Governance-Praktiken umgehen. Von der Europäischen Kommission als wichtiger Faktor für nachhaltige Unternehmensleistung anerkannt.

EU-OSHA Psychosocial Risk Assessment

Eine Reihe von Instrumenten, die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz entwickelt wurden, um Unternehmen dabei zu helfen, psychosoziale Risiken wie Stress, Arbeitsbelastung und schlechte Kommunikation zu erkennen, zu bewerten und zu verhindern.

Feedbackschleife

Ein systematischer Prozess, bei dem Informationen über die Leistung zu Anpassungen führen.

Führungsqualitäten

Die Fähigkeit, Mitarbeitende zu führen und zu motivieren sowie Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehören ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten, Entscheidungsfreudigkeit und Einfühlungsvermögen. Gute Führungsqualitäten geben Orientierung und fördern das Vertrauen innerhalb des Teams.

 

Gerechtigkeit

Faire Behandlung aller Beschäftigten durch gleichen Zugang zu Chancen und Ressourcen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Bedürfnisse und Ausgangssituationen. Quelle: Europäisches Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE).

Hybrides Arbeiten

Ein flexibles Arbeitsmodell, das Büro- und Fernarbeit kombiniert und durch digitale Tools unterstützt wird. Quelle: Forschungsdienst des Europäischen Parlaments, Bericht über hybrides Arbeiten (2021).

Institutionelles Gedächtnis

Das kollektive Wissen, das eine Organisation durch Dokumentation, Routinen und gemeinsame Praktiken bewahrt, um Kontinuität zu gewährleisten und die Auswirkungen von Personalfluktuation zu verringern.

Kompetenzorientierte Schulung

Schulung zur Entwicklung spezifischer Fähigkeiten, die sowohl zur Weiterentwicklung der Mitarbeitenden als auch zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.

KPI (Key Performance Indicator)

Ein messbarer Wert, der verwendet wird, um den Fortschritt bei der Erreichung strategischer, ökologischer, sozialer oder organisatorischer Ziele zu verfolgen. KPIs helfen KKMU dabei, Ergebnisse zu überwachen und Entscheidungen zu treffen.

Lernkultur

Ein gemeinsames Verständnis innerhalb des Unternehmens, dass Lernen Teil des Arbeitsalltags ist. Eine positive Lernkultur fördert Offenheit, Austausch und die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Mitarbeitenden.

Motivierende Führung

Ein Führungsstil, der Mitarbeitende durch Anerkennung, Transparenz und Empowerment statt durch Druck inspiriert und motiviert. Quelle: Internationale Arbeitsorganisation (ILO).

Organisatorische Nachhaltigkeit

Die langfristige Fähigkeit eines Unternehmens, durch die Integration wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ziele rentabel zu bleiben.

Partizipativer Ansatz

Eine Methodik, die sicherstellt, dass die von einer Entscheidung betroffenen Personen an deren Ausarbeitung beteiligt werden.

PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act)

Ein iteratives Modell, das von EMAS- und ISO-Systemen gefördert wird, um die kontinuierliche Verbesserung in Organisationen zu steuern.

Psychologische Sicherheit

Die gemeinsame Überzeugung, dass Teammitglieder*innen sich ohne Angst äußern können.

Qualitätskultur

Eine gemeinsame organisatorische Denkweise, die sich auf Verantwortung, Konsistenz und kontinuierliche Verbesserung konzentriert. Sie entsteht, wenn alle Mitarbeitenden die Qualitätsstandards verstehen und zu deren Aufrechterhaltung und Verbesserung beitragen.

Resilienz

Die Fähigkeit, konstruktiv mit Stress, Veränderungen und Krisen umzugehen. Resiliente Führungskräfte und Teams bleiben auch unter Druck handlungsfähig und lösungsorientiert.

SMART-Ziele

Eine Methode zur Zielsetzung (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, zeitgebunden), die in EU-Projekten und KMU-Strategien verwendet wird, um klare und nachvollziehbare Verbesserungspläne zu erstellen. 

Teamarbeit

Kooperative Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden mit gemeinsamen Zielen. Sie basiert auf Vertrauen, klaren Rollen und offener Kommunikation und ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für kleine Unternehmen.

TEK (Traditional Ecological Knowledge)

Wissenssysteme von Gemeinschaften, die zur Strukturierung nachhaltiger Praktiken beitragen.

Twin Transition

Die von der Europäischen Kommission geförderte kombinierte digitale und grüne Transformation zur Verbesserung der Produktivität, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit europäischer KMU.

Vertrauen im Team

Das Vertrauen der Teammitglieder*innen, dass ihre Kolleg*innen fair handeln, Informationen austauschen und sich gegenseitig unterstützen, insbesondere in hybriden oder Remote-Umgebungen. Quelle: Europäische Kommission, Berichte zur Zukunft der Arbeit (2020).

Weiterbildung

Gezielte Erweiterung und Vertiefung bestehender beruflicher Fähigkeiten. Weiterbildung stärkt die Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft und Beschäftigungsfähigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt.

 

Wohlfühlprogramm

Eine strukturierte Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung des körperlichen, geistigen und organisatorischen Wohlbefindens.

 

Wohlfühlstrategie

Ein strukturierter Organisationsplan zur Verbesserung der Gesundheit, Motivation und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden.

Konsortium